Golfen als Hobby

Kaum eine Sportart ist mit so vielen Vorurteilen belastet wie der Golfsport. Gern ist hier von einem Altherrensport oder einem Sport für die gutbetuchte Minderheit die Rede. Doch wer sich mit dieser Freizeitbeschäftigung nähergehend auseinandersetzt, der wird schnell feststellen, dass diese Vorwürfe aus der Luft gegriffen sind und mehr dahinter steckt, als ein Spaziergang mit gelegentlichen Schlageinheiten.

So leicht wie die grundsätzlichen Spielmechanismen zu verstehen sind, so schwierig gestaltet sich die Umsetzung und somit auch das Spiel an sich. Wer sich einmal an einen Abschlag gewagt hat, kann ansatzweise erahnen, wieviel Präzision und Geschick von Nöten ist, um den kleinen Kunststoffball in die richtige Richtung zu schicken. Und schon darin zeigt sich das Wesen dieser Sportart. Kraft und Ausdauer spielen hier eher untergeordnete Rollen. Vielmehr geht es darum, sein Ziel zu fokussieren und sich allein auf den richtigen Schlag konzentrieren zu können. Das ist auch der Grund warum es beim Golfsport wesentlich ruhiger von statten geht, als in vielen anderen Sportarten. Da die Spieler wesentlich mehr Faktoren zu berücksichtigen haben, als einen kraftvollen Treffer des Balls, ist volle Konzentration und Ruhe eine Grundbedingung. So muss der Spieler auch das Gelände, die Bodenbeschaffenheit und letztlich auch den Wind als wichtige Variablen in den Schlag einfließen lassen, um einen optimalen Schlag durchführen zu können. Zwar lassen sich die grundlegenden Schlagtechniken erlernen, aber die Erfahrung und Konzentrationsfähigkeiten spielen eine wesentliche Rolle.

Es lohnt sich also sich seiner Vorurteile zu entledigen, die notwendige Platzreife zu absolvieren, um sich somit auf dieses anspruchsvolle Hobby einzulassen.

Neueste Artikel: